Massnahmen für die Schule
Wenn Sie zwischen März und Mai 2026 ein Konzept für eine nikotinfreie Schule erarbeiten und anschliessend die Selbstdeklaration für eine Schule einreichen, erhält die Schule im Juni 2026 eine Entschädigung von CHF 900. Dieses Angebot gilt ausschliesslich für Schulen in den Pilotkantonen (AG, FR, GE, ZG).
Dieser Leitfaden dient Schulleitungen und schulischen Fachpersonen als Orientierungshilfe, den Weg zur nikotinfreien Schule systematisch, partizipativ und nachhaltig zu gestalten. Dabei steht nicht nur das Verbot im Vordergrund, sondern vor allem die aktive Mitgestaltung durch alle Beteiligten: Schüler:innen, Lehrpersonen, Eltern, Schulsozialarbeit und externen Partnern. Ziel der dreimonatigen Pilotphase ist noch nicht die operative Umsetzung, sondern die Erstellung eines schriftlichen Plans für das kommende Schuljahr. Der Prozess wird durch 13 Leitfragen in vier Phasen strukturiert.
Mit dieser Massnahme ermittelt die Schule durch eine Befragung der Lernenden den aktuellen Nikotinkonsum, die Beweggründe sowie die Akzeptanz der geltenden Regeln. Sie können die Umfrage entweder analog mittels Vorlage erheben oder das kostenlose Tool SPRINT nutzen. Die Ergebnisse liefern eine datenbasierte Entscheidungsgrundlage, um präventive Massnahmen gezielt dort anzusetzen, wo tatsächlicher Handlungsbedarf besteht. Diese Umfrage kann Teil der Umsetzung eines partizipativen Konzepts für eine nikotinfreie Schule sein oder unabhängig davon durchgeführt werden.
Diese Massnahme beinhaltet eine durch externe Fachpersonen geleitete Weiterbildung, die schulischen Lehr- und Fachpersonen fundiertes Wissen zu aktuellen Nikotinprodukten und rechtlichen Rahmenbedingungen vermittelt. Ziel ist die Stärkung der pädagogischen Handlungskompetenz, um Jugendliche präventiv zu begleiten und sicher sowie konstruktiv auf Konsumvorfälle im Schulalltag reagieren zu können.