Über Free. Fair. Future.

Das Programm Free. Fair. Future.

Mit dem neuen Kinder- und Jugendprogramm Free. Fair. Future. strebt der Tabakpräventionsfonds eine Schweiz an, in der Kinder und Jugendliche ein Leben frei von Tabak und Nikotin führen können – mit einem neuen Ansatz der Prävention:  

  • Kinder und Jugendliche im Zentrum: Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen entwickeln wir Aktivitäten, die den Fokus auf eine aktive und eigenständige Gestaltung ihrer Freizeit und ihres Lebens legen. 

  • Sensibilisierung und Schutz vor Beeinflussung: Wir zeigen auf, wie präsent Tabakprodukte und Rauchen in unserem Alltag sind, welche negativen Auswirkungen sie haben und wie Kinder und Jugendliche bewusst beeinflusst werden.  

  • Gemeinsam ein Umdenken auslösen: Jede und jeder kann dazu beitragen, die aktuelle Situation zu ändern. Nur wenn die ganze Gesellschaft Verantwortung für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen übernimmt, erreichen wir unser Ziel: dass Rauchen nicht mehr als normal wahrgenommen wird und dass dieser Wandel es erleichtert, frei von Tabak und Nikotin zu leben. 

Eine Jugendliche sitzt im Schneidersitz auf dem Boden und blickt verträumt in die Ferne.

Die Vision von Free. Fair. Future.: Kinder und Jugendliche in der Schweiz führen ein Leben frei von Tabak und Nikotin.

In unserer Bundesverfassung ist der Schutz der Kinder und Jugendlichen verankert. Aber wenn es um Tabak- und Nikotinprodukte geht, ist dieser Schutz ungenügend. Im Vergleich mit vielen anderen Ländern ist in der Schweiz die gesetzliche Tabak- und Nikotinregulierung schwach, die Tabakindustrie aber ein starker Player. Entsprechend ist das Rauchen in der Schweiz in einem beängstigenden Ausmass verbreitet, akzeptiert und sichtbar durch Werbung und Promotion, beispielsweise an Festivals oder auf Social Media. Die Folge: In der Schweiz rauchen mit 22.5% der 15- bis 19-Jährigen überdurchschnittlich viele Jugendliche im internationalen Vergleich. 

Daher hat sich der Tabakpräventionsfonds (TPF) zum Ziel gesetzt, mit dem Kinder- und Jugendprogramm Gegensteuer zu geben – unter dem Namen Free. Fair. Future. 

Eine Jugendliche hält zwei Hula-Hoop-Reifen wie eine Brille vor ihr Gesicht und streckt dabei die Zunge raus, während ein Jugendliche angerennt kommt, um durch einen der Ringe zu springen.
Ein Jugendlicher liegt auf dem Rücken und hält dabei seine Arme auf seinem Bauch zusammen.

So wollen wir die Situation gemeinsam ändern

Die Massnahmen von Free. Fair. Future. stellen die Allgegenwärtigkeit des Tabak- und Nikotinkonsums in Frage und sprechen die ganze Gesellschaft an. Die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen stehen dabei im Zentrum. Wir fokussieren darauf, gemeinsam mit ihnen ihre Umwelt zu verändern. Zum Beispiel mit folgenden Massnahmen und Initiativen: 

  • Gemeinsam mit Lehrpersonen und Schulklassen entwickeln wir ein neues Präventionsangebot für den Unterricht

  • Mit diversen Massnahmen schaffen wir rauchfreie Orte und Anlässe in der Öffentlichkeit. 

  • Bewährte und bekannte Programme wie beispielsweise «cool and clean» von Swiss Olympic richten wir neu nach den Ansätzen von Free. Fair. Future. aus.  

  • Wir schaffen eine virtuelle Plattform, die von Kindern und Jugendlichen mitgestaltet wird und Raum für eine spielerische und gleichzeitig informative Auseinandersetzung mit dem Thema bietet.

Eine Jugendliche dribbelt im Rennen einen Basketball nahe am Boden.

Gegenüber der Bevölkerung, den Medien und der Politik setzen wir den Fokus auf das Thema Sichtbarkeit von Tabak und Nikotin und auf mangelnde Schutzmassnahmen: 

  • Wir arbeiten kontroverse Themen gezielt auf und verbreiten aufrüttelnde Fakten rund um die Tabakindustrie und Tabakwerbung in der Öffentlichkeit. 

  • Wir bauen ein Netzwerk von engagierten Personen und Organisationen auf und ermöglichen eine möglichst vielfältige Beteiligung in der Schweiz. 

Die Massnahmenbereiche von Free. Fair. Future.

Kinder und Jugendliche bewegen sich in unterschiedlichen Lebensbereichen. Dies bildet die Grundlage für die Aufteilung der Aktivitäten und Angebote von Free. Fair. Future. auf fünf Massnahmenbereiche. Hier sind die konkreten Massnahmen angesiedelt.

Eine Jugendliche kauert lachend auf einer Mauer und hält dabei ihr Skateboard.

Sämtliche Massnahmen im Rahmen von Free. Fair. Future. werden auf dieser Website ausführlicher vorgestellt. Das Programm wird zudem durch verschiedene Unterstützungsbereiche begleitet, die unter Organisation vorgestellt werden. 

Eine Jugendliche fährt auf ihrem Fahrrad, dabei hält sich ein Jugendlicher auf seinem Skateboard kauernd am Gepäckträger fest und blickt nach hinten.
Zwei Jugendliche stehen mit konzentrierten Blicken an einem Geländer, während sie zwei Ballons pro Person in den Händen halten.
Eine Jugendliche dribbelt im Rennen einen Basketball nahe am Boden.