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Gefahr durch Puff-Bars: Einladung zur Einreichung von Finanzierungsgesuchen

Seit gut 2 Jahren sind Einweg-E-Zigaretten, sogenannte Puff-Bars, in der Schweiz auf dem Markt. Diese Produkte richten sich durch den niedrigen Preis, die verschiedenen Farben und Formen und die generelle Marketing-Sprache ganz klar an Kinder und Jugendliche.

In letzter Zeit häufen sich Meldungen aus den Kantonen, von Schulen oder Eltern zu diesen Produkten. Der Tabakpräventionsfonds (TPF) ist darüber sehr besorgt, denn es besteht die reale Gefahr, dass damit eine grosse, neue Generation von Kundinnen und Kunden der Tabakindustrie geschaffen wird. Expertinnen und Experten aus dem Gesundheitsbereich empfehlen darum eine starke Regulierung oder ein Verbot dieser Produkte.

Der TPF ruft alle interessierten Personen und Organisationen auf, bei ihm ein Finanzierungsgesuch zum Thema Einweg-E-Zigaretten einzureichen. Damit ein Projekt eine Finanzierungschance hat, soll es nicht in erster Linie die Kinder und Jugendlichen in die Pflicht nehmen, denn es ist nicht deren Verantwortung, sich selber zu schützen. Ein gutes Projekt setzt bei der Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen an und verändert darin die Rahmenbedingungen, sodass es für Kinder und Jugendliche einfach und attraktiv ist, ohne diese Produkte aufzuwachsen. Der TPF ist bereit, auch unkonventionelle und neue Ideen zu unterstützen. Speziell begrüsst werden Partnerschaften mit Organisationen ausserhalb der klassischen Tabakprävention.

Wie reichen Sie ein Gesuch beim TPF  ein?

In einem ersten Schritt skizzieren Sie Ihre Idee auf dem Formular für einen Finanzierungs- und Strategie-Check. Innerhalb von drei Wochen erhalten Sie daraufhin eine Rückmeldung zu den Finanzierungschancen Ihres Projekts und zum weiteren Vorgehen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.

Die nächsten Eingabetermine sind der 28. Februar 2023 und der 31. Mai 2023. Damit genügend Vorbereitungszeit bleibt, muss der Finanzierungscheck spätestens fünf Wochen vor dem Termin beim TPF eintreffen.